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Die beste Reisezeit ist in den Monaten
von November bis April, wenn die Luft- und Wassertemperaturen bei 25
– 27 Grad Celsius liegen. Im Juni oder Juli beginnt die Regenzeit,
allerdings nur mit meist kurzen Schauern. Ab August treten die gefürchteten
Hurricanes auf. Was für Europäer das Mittelmeer, das ist
für Amerikaner die Karibik: eine Badeparadies unter Palmen, direkt
vor der Haustür. Der Unterschied: Historische Bauwerke und Städte
gibt es nur wenige. Traumstrände und malerische Buchten dafür
umso mehr.
Auf Antigua behaupten sie, rund um
das kleine Eiland, das gerade einmal halb so groß ist wie Ibiza,
gebe es 365 Strände. Und auf Cayo Levantado, einem zur Dominikanischen
Republik gehörenden Inselchen, das kaum größer ist
als Hamburgs Binnenalster, soll der berühmteste Rum Werbespot
aller Zeiten gedreht worden sein: glückliche Menschen im türkisfarbenen
Paradies.
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Dass die Alltagswirklichkeit der Karibikbewohner häufig völlig
anders aussieht, wird man auch auf Kreuzfahrten nicht übersehen.
Und man wird darüber staunen, mit welcher Leichtigkeit der Alltag
dennoch meistens gemeistert wird. Zum Beispiel: Wenn es regnet, spricht
man nicht von „rain“, sondern von „liquid sunshine“.
Willkommen in der Karibik.
Wer denkt bei einer Karibik Kreuzfahrt nicht an Palmen und endlose Sandstrände,
an türkisfarbenes Wasser und blauen Himmel? Dabei bieten die Inseln
"über und unter dem Wind" weitaus mehr als nur Sonne, Strand
und Meer. Entdeckt wurde der karibische Inselarchipel Ende des 15. Jahrhunderts
von Christoph Kolumbus, der bei seiner Suche nach der "Neuen Welt"
jene Inseln entdeckte, die heute zu den Perlen des Fremdenverkehrs zählen
und die jeden Besucher mit ihrem eigenen Charme, der ursprünglichen
Lebensfreude ihrer Bewohner und einer einzigartigen Flora und Fauna in
ihren Bann ziehen. Bridgetown, Barbados, wurde offiziell 1628 gegründet
und ist heute blühendes Zentrum von Handel und Seefahrt. Als östlichste
Insel der Karibik liegt Barbados im Bereich der kühlenden Passatwinde
und wird von über 90 km blendendweißer Strände umkränzt.
In der Inselhauptstadt vermischt sich englische Tradition mit karibischer
Lebensfreude. In der Platzmitte des Trafalgar Square steht das würdevolle
Nelson-Denkmal und in unmittelbarer Nähe liegt die Broad Street,
eine bunte Geschäftsstraße mit alten Kolonialbauten.
Die Hauptstadt und das touristische Zentrum Castries, St. Lucia, liegt
umringt von grünen Hügeln mit tropischer Vegetation im Norden
der Insel und zählt zu einer der schönstgelegenen karibischen
Städte. Die beiden markanten Bergkegel "Großer Piton"
und "Kleiner Piton" gelten als Wahrzeichen der Insel vulkanischen
Ursprungs. Die Fahrt zum erloschenen Vulkan Soufriere führt durch
dichten Regenwald und zu den spektakulären Diamond-Wasserfällen.
In Fort-de-France, Martinique, lassen riesige Palmen vor dem Hintergrund
imposanter grüner Berghänge die meisten Häuser winzig erscheinen.
Auf dem geschäftigen Markt der Rue Isambert finden Sie Obst und Gemüse,
während Fischliebhaber am Markt am Boulevard Allegre auf ihre Kosten
kommen. Nicht umsonst wird Martinique die Blumeninsel genannt: überall
findet man duftende und farbenprächtige Hibisken, Bougainvillea,
Magnolien, Oleander, Anthurien und Weihnachtssterne. In der Altstadt von
San Juan, Puerto Rico, haben Sie Gelegenheit, die mit Balkonen geschmückten
Häuser, Patios und stillen Plätze sowie die Straßenbeleuchtung
aus schmiedeeisernen Laternen zu bewundern. Zu einer der größten
Sehenswürdigkeiten der Altstadt zählt El Morro, die mächtige
Befestigungsanlage, mit deren Bau die Spanier 1539 begonnen haben. Ein
besonderes Erlebnis ist ein Besuch des faszinierenden El Yunque-Regenwalds
mit seinen alten Bäumen und wilden Orchideen. St. John’s, Antigua,
entdeckt man am besten zu Fuß. Der Public Market bietet ein farbenfreudiges
Bild: Hausfrauen feilschen um Gemüse- und Früchtepreise, Fischer
laden ihren Fang am nahen Landungssteg ab. Besonders beliebt ist Antigua
bei den Seglern und im April finden sich einige der weltbesten Skipper
zur alljährlichen Segelwoche ein. St. Thomas, US Virgin Islands,
ist das Shopping-Paradies in der Karibik.
Die Inselhauptstadt Charlotte Amalie ist touristischer, wirtschaftlicher
und kultureller Mittelpunkt der US Virgin Islands. In Geschäften
entlang der Wasserfront und in der parallel verlaufenden Main Street finden
zollfreie Luxusartikel bei den Kreuzfahrt-Passagieren reißenden
Absatz. Aber auch einige der schönsten Strände der Karibik sind
hier anzutreffen. Dazu zählen sicherlich Magens Bay und Trunk Bay
auf der benachbarten Insel St. John. Zwei Drittel dieser Insel stehen
unter Naturschutz und bilden den US Virgin Islands National Park. Ocho
Rios, Jamaika, ist nicht nur bei den Touristen ein beliebter Ferienort.
Hier findet man alles, was man für erholsame Urlaubstage braucht.
Westlich davon liegt Jamaikas bekannteste Touristenattraktion, die Dunn's
River Falls. Hier können Sie Wasserfälle mit Hilfe eines Führers
erklimmen. Über mehrere Kaskaden stürzt das kühle Nass
aus 180m Höhe ins Meer. Wer Abwechslung von Sonne und Strand möchte,
kann die faszinierenden Blue Mountains entdecken, die sich nordöstlich
der Hauptstadt Kingston befinden. Durch die hohen Niederschläge ist
die Landschaft hier üppig und grün und der angebaute Kaffee
gehört zu den besten der Welt. Oranjestad, Aruba, ist Dreh- und Angelpunkt
des Insellebens. Hier spüren Besucher den Einfluss der Holländer,
die die Karibikinsel seinerzeit kolonialisierten: reich verzierte Giebelhäuser
in allen erdenklichen Pastelltönen zieren die Straßen, Holzschuhe
werden zum Verkauf angeboten und sogar eine Windmühle ist zu sehen
- sie wurde stückweise aus Holland importiert. Aruba gehört
mit Curacao und Bonaire zu den sogenannten ABC-Inseln und ist für
seine endlosen, palmengesäumten Sandstrände bekannt. Roadtown,
Tortola, ist ein Paradies für Ruhe- und Erholungssuchende sowie Wassersportler.
Circa 50 Inseln gehören zu dem Archipel der British Virgin Islands.
Die Hauptinsel Tortola besitzt Dutzende unberührte Strände
und Buchten. Die schönsten davon liegen an der Nordwestküste
der Insel. Im Inselstädtchen Roadtown geht es ruhig und beschaulich
zu: Hektik und Stress sind hier Fremdworte. Unternehmungslustige können
den Mount Sage erkunden, umgeben von unberührtem Regenwald eines
Nationalparks. Willemstad, Curacao, ist die Hauptstadt der Niederländischen
Antillen, auch liebevoll "Holland unter Palmen" genannt. Hübsche
holländische Häuser im Kolonialstil des 18. Jahrhunderts blicken
hinaus auf die Sint Anna Baai, während Kreuzfahrtschiffe und Tankerriesen
auf ihrem Weg zu einem der geschäftigsten Häfen der Welt vorüberfahren.
Über die ganze Insel verstreut, findet man hier bemerkenswerte niederländische
Kolonialhäuser, die zu einem Besuch einladen. Versäumen Sie
nicht, vor Ort den berühmten Curacao-Likör zu probieren, der
aus der Schale der hier gedeihenden grünen Orangen hergestellt wird.
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