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Die beste Reisezeit reicht von Mai
bis Ende September.
Nirgends auf der Welt ballen sich Kultur, Geschichte und landschaftliche
Höhepunkte so sehr wie rund ums Mittelmeer. Eine Kreuzfahrt durch
das Mittelmeer ist eine Begegnung mit der jahrtausendealten Wurzeln
unserer Kultur.
„Mare Nostrum“, unser Meer nannten es
die alten Römer. Doch nicht nur ihr Erbe, sondern auch die Hinterlassenschaften
des alten Griechenlands, Ägyptens und des Orients haben es geprägt.
So stehen auf Kreuzfahrten im Mittelmeer fast täglich neue Höhepunkte
an.
Hinzu kommt noch das besondere Flair: Der Glanz der
See, der Duft ihrer Gestade und der beneidenswerte Lebensstil der Menschen
machen das Mittelmeer zum Inbegriff dessen, was wir vom Süden
ersehnen.
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"Kennst Du das Land, wo die Zitronen blühen ..." so
fragte bereits Johann Wolfgang von Goethe vor über 200 Jahren. Bis
heute zieht es uns unvermindert an die Gestade des Mittelmeers. Bunte
Fischerboote, verwinkelte Gässchen und versteckte Piazzas unter schattenspendenden
Bäumen. Straßencafés, in denen man einen Cappuccino
oder ein Glas Wein genießen kann und dazu fangfrische Sardinen oder
eine Auswahl an Tapas probiert. Hier befindet sich die Wiege der europäischen
Hochkultur.
Ob Italien, Spanien oder Griechenland: die Zeugnisse einer glanzvollen
Vergangenheit sind überall zu finden und die Gastfreundschaft und
Lebensfreude unserer europäischen Nachbarn machen diese Länder
auch heute zu einem attraktiven Reiseziel, das man am besten im Frühjahr
oder Herbst entdeckt. Barcelona, Spanien, die Hauptstadt Kataloniens,
ist eine der kosmopolitischsten Städte des Landes. Hier finden Sie
die berühmten Bauwerke des Architekten Antonio Gaudí, darunter
die "Sagrada Familia". Auf der Flaniermeile "Las Ramblas"
können Sie den Straßenkünstlern zusehen, während
Sie einen "Cortado" schlürfen und im Barrio Gótico,
dem ältesten Viertel, lohnen die Kathedrale und das Rathaus einen
Besuch. Casablanca, Marokko, beherbergt den größte Hafen Nordafrikas.
Die moderne Großstadt ist geprägt vom französischen Kolonialismus:
breite Boulevards, Parkanlagen und französisch inspirierte Stadthäuser
und Villen aus den 30er und 40er Jahren. Hier befindet sich die zweitgrößte
Moschee der Welt, die 100.000 Gläubigen Platz bietet. Ein Bummel
durch die Souks zeigt Ihnen das orientalische Gesicht Casablancas: Gewürz-,
Obst- und Fischstände neben Kunsthandwerk und Teppichläden.
Civitavecchia, Italien, ist Ausgangspunkt für den Besuch Roms. In
der Ewigen Stadt findet man auf engstem Raum Stile verschiedener Epochen.
Man kann über original römisches Straßenpflaster wandern
oder in einem modernen Gebäude Reste eines antiken Tempels entdecken.
Rom bietet so viele Sehenswürdigkeiten, dass ein Besuch nicht ausreicht.
Eine Münze ins Wasser der Fontana di Trevi geworfen - und die Ewige
Stadt wird Sie zu sich zurückholen. Dubrovnik, Kroatien, wird zu
Recht als Perle der Adria bezeichnet. Die UNESCO nahm Dubrovnik mit seiner
historisch authentischen Altstadt in die Liste für kulturelles und
natürliches Welterbe auf und die autofreie Altstadt präsentiert
sich dem Besucher als einzigartiges Freilichtmuseum.
Die umliegenden Naturschönheiten und das kristallklare Wasser machen
Dubrovnik zu einem der schönsten Reiseziele im Mittelmeerraum. Heraklion,
Griechenland, ist die größte Hafenstadt Kretas. Hier stand
die Wiege der Minoischen Kultur, die ihren Höhepunkt vor mehr als
3.000 Jahren hatte. Ein Besuch von Knossos und des Palasts von Minos zeigt
dies auf eindrucksvolle Weise. Hohe Gebirgszüge, fruchtbare Obstfelder
und Weingärten machen Kreta zu einer landschaftlich reizvollen Insel.
Istanbul, Türkei, ist bekannt als Weltstadt auf zwei Kontinenten.
Fast 1.600 Jahre diente Istanbul dem römischen, dem byzantinischen
und dem osmanischen Reich als Hauptstadt. Zahlreiche Bauwerke, Kunstschätze,
Kirchen und Moscheen erinnern an die bewegte und bunte Geschichte dieser
Stadt. Ein Besuch der Blauen Moschee zeigt die Kunstfertigkeit der damaligen
Baumeister: sechs Minarette, eine mächtige Kuppel und mit in allen
Blautönen schimmernde Majolika-Fliesen verkleidete Säulen und
Mauern, die der Blauen Moschee ihren Namen gaben. Katakolon, Griechenland,
ist eine kleine Hafenstadt und das Tor zu Olympia, der Geburtsstätte
der ersten olympischen Spiele. Ab 776 v.Chr. fanden hier alle vier Jahre
Wettspiele zu Ehren des Gottes Zeus statt. Dies änderte sich erst
mit dem Verbot der Spiele 393 n.Chr. durch den byzantinischen Kaiser Theodosios.
Der wohl eindruckvollste Bau in Olympia ist der große Zeustempel.
In diesem soll bis zum Verbot der Spiele eine Statue des Gottes Zeus gestanden
haben. Sie zählt zu den sieben Weltwundern. Korfu, Griechenland,
ist die grünste Insel Griechenlands. Riesige Olivenhaine wechseln
sich mit Zypressen und Orangen- und Zitronenbäumen ab und bilden
einen reizvollen Kontrast zum schroffen Küstengebirge. In der Inselhauptstadt
Kerkyra ist der Jahrhunderte währende Einfluss der Venezianer deutlich
zu spüren. Bei einem Bummel durch das quirlige Städtchen wähnt
man sich beim Anblick der Gebäude oftmals in Italien. La Valletta,
die Hauptstadt Maltas, ist wie die Insel selbst einzigartig. Obwohl Malta
um etwa ein Viertel kleiner ist als Bremen, das kleinste deutsche Bundesland,
weist der Inselstaat die höchste Bevölkerungsdichte Europas
auf. La Valletta ist eine umschlossene Festungsstadt der Renaissance und
wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt. Dem Johanniterorden,
mit dem die Geschichte Maltas fest verbunden ist, sind viele schöne
Barock- und Renaissancebauten zu verdanken. Lissabon, Portugal, liegt
an der Mündung des Tejos. Bei einer gemütlichen Fahrt mit der
antiquierten Straßenbahn kann man sich einen ersten Eindruck verschaffen,
bevor man sich im Gassengewirr der Alfama verliert. Hier befinden sich
die besten Fado-Restaurants mit den berühmten melancholischen Liebesliedern.
Empfehlenswert ist eine Fahrt mit dem Fahrstuhl Santa Justa, den ein Schüler
von Eiffel gebaut hat, der die Baixa, die Unterstadt, mit dem Chiado,
der Oberstadt, verbindet.
Piräus, Griechenland, ist sozusagen das Vorzimmer von Athen, eine
Stadt voller Gegensätze und Überraschungen. Nicht umsonst sagt
man: um Athen kennen zu lernen, muss man sich treiben lassen. Ob bei der
Besichtigung der Evzonen am Palast, bei einem Bummel durch die Plaka oder
bei der Besteigung der Akropolis: der Charme Athens wird auch durch das
Lächeln und die Herzlichkeit seiner Einwohner geprägt.
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